Eine Kollaborateurin aus Mykolajiw wurde wegen Spionage für die RF zu 8 Jahren verurteilt.
Nach Angaben von ТСН: Das Erstinstanzgericht von Mykolajiw hat das Urteil gegen eine örtliche Einwohnerin gefällt, die aufgrund ihrer "pro-russischen Ansichten" Informationen über die Position und Bewegung der Soldaten der Streitkräfte der Ukraine an Vertreter des Aggressorlandes übermittelt hat. Sie wurde für schuldig befunden, ein besonders schweres Verbrechen begangen zu haben, und zu 8 Jahren Haft verurteilt.
Dies geht aus dem Urteil des Gerichts hervor.
Übermittlung von Daten über die Streitkräfte und TCK
Die Ermittlungen und das Gericht stellten fest, dass die Angeklagte, die in Mykolajiw lebt, über den Messenger Telegram Kontakt zu Bürgern der Russischen Föderation hatte.
Es ist bekannt, dass:
Am 24. September und 12. Oktober 2024 schickte sie ihrer Schwester, die in Russland lebt, 12 Fotos und 3 Videos, sowie 13 weitere Fotos, auf denen der Standort von Soldaten (Gruppe zur Alarmierung des TCK) in der Nähe der Brücke über den Fluss Südbug in Mykolajiw zu sehen war. Die Frau informierte ihre Schwester über "Durchführung von Mobilisierungsmaßnahmen".
Am 21. März 2025 begann sie freiwillig den Schriftverkehr mit einem Vertreter der RF, dessen Tätigkeit darin bestand, Informationen über die Streitkräfte der Ukraine zu sammeln. In der Nachricht beschrieb die Angeklagte die Aktivierung des Militärtransports, Gerüchte über "Razzien" und die Bewegungen von militärischen Lastwagen und Tankwagen.
Am selben Tag schickte sie ihm ein Album mit sechs Fotos, auf denen eine Kolonne von militärischer Ausrüstung der Streitkräfte der Ukraine (drei gepanzerte Humvee-Fahrzeuge) im Zentrum von Mykolajiw zu sehen war.
Das Gericht bestätigte, dass die von der Angeklagten verbreiteten Informationen nicht öffentlich zugänglich waren für den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine und andere zuständige Behörden.
Arbeitsplatz als "Sammelpunkt"
Die Ermittlungen stellten fest, dass die Frau Informationen sowohl zu Hause als auch an ihrem Arbeitsplatz in der kommunalen Einrichtung "Kinder-Musikschule" in der Gruschenko-Straße in Mykolajiw sammelte.
Bei der Durchsuchung wurden ihr Mobiltelefon beschlagnahmt, auf dem neben dem Schriftverkehr 77 Fotos von Militärtechnik und Soldaten der Streitkräfte der Ukraine gefunden wurden. Es wurde auch bestätigt, dass das Konto der Angeklagten mehreren pro-russischen Telegram-Gruppen abonniert war.
Gerichtsentscheidung
Im Gerichtsverfahren gestand die Angeklagte vollständig ihre Schuld und bereute aufrichtig, wobei sie betonte, dass sie nicht beabsichtigte, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu schädigen.
Das Gericht berücksichtigte, dass das Verbrechen, das in Abs. 3 Art. 114-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine (nicht autorisierte Verbreitung von Informationen über die Streitkräfte der Ukraine unter Kriegsbedingungen mit dem Ziel, an den Aggressor zu übermitteln) vorgesehen ist, besonders schwer ist und eine "äußerst hohe gesellschaftliche Gefahr" birgt.
Die Frau wurde zu 8 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
Dieser Fall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation im Zusammenhang mit dem Informationsleck, das die nationale Sicherheit gefährden könnte. Verbrechen im Zusammenhang mit der Übermittlung von Daten an den Aggressor sind äußerst gefährlich und ziehen strenge rechtliche Folgen nach sich, wie aus dem Urteil des Gerichts hervorgeht. Jeder dieser Fälle erinnert daran, wie wichtig es ist, in Zeiten militärischer Konflikte vorsichtig zu sein und die Verbreitung sensibler Informationen zu vermeiden. Das Urteil des Gerichts spiegelt auch die gesellschaftliche Verantwortung in diesen schwierigen Zeiten für das Land wider.
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