In der Region Orenburg in Russland explodierte eine Sarmat-Rakete: Details zum erneuten Misserfolg.

In der Region Orenburg in Russland explodierte eine Sarmat-Rakete: Details zum erneuten Misserfolg
In der Region Orenburg in Russland explodierte eine Sarmat-Rakete: Details zum erneuten Misserfolg

Nach Angaben von ТСН: In der Region Orenburg, nahe der Stadt Jasnaja, kam es während des Raketenstarts zu einem Unfall. Nach dem Start verlor die Rakete schnell an Schub, stürzte ab und explodierte, wodurch eine leuchtend lila Wolke am Himmel entstand. Es war wahrscheinlich ein weiterer Versuch, die interkontinentale ballistische Rakete RS-28 „Sarmat“ zu testen, die bereits zahlreiche katastrophale Misserfolge erlebt hat.

Auf in den russischen sozialen Medien veröffentlichten Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Rakete nur einige Dutzend Meter aufstieg, abrupt die Flugbahn änderte und explodierte, wobei dichter, ungewöhnlich gefärbter Rauch aufstieg. Diese Farbe wird von Experten mit der Verwendung von giftigem Treibstoff – einer Mischung aus Stickstofftetroxid und unsymmetrischem Dimethylhydrazin („Amyl“ und „Heptyl“) – in Verbindung gebracht.

Solche Treibstoffe werden in einer Reihe von sowjetischen und russischen Raketen verwendet, darunter die „Protonen“, deren Unfälle ebenfalls von lila Rauch begleitet wurden.

Gründe für den Verdacht gegen den „Sarmat“

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Startbasis „Jasny“, die Teil der Dombarowski-Raketenstreitkräfte-Division ist. Hier werden die Raketen R-36M2 „Wojewoda“ („Satan“) gelagert und gestartet, und hier werden auch Tests ihres Nachfolgers – der ICBM RS-28 „Sarmat“ – durchgeführt.

Frühere Tests von 'Sarmat' im September 2024 endeten mit einer Explosion in der Abschussrampe am Weltraumbahnhof „Plesezk“, die die Startrampe zerstörte. Dieser Vorfall könnte die russischen Streitkräfte gezwungen haben, die folgenden Tests auf das Übungsgelände „Jasny“ zu verlegen.

Erklärungen der lokalen Behörden

Russland hat keine Raumstarts oder Übungen seiner strategischen Nuklearstreitkräfte angekündigt. Nach dem Vorfall wurde den lokalen Medien geraten, sich für Kommentare an das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation zu wenden, aber das Ministerium gab keine Erklärungen ab.

Trotz der hellen Explosion und der Freisetzung von giftigem Rauch versicherte die russische Regierung, dass es „keine Bedrohung für die Bevölkerung gibt“ und eine Evakuierung nicht geplant ist. Laut einigen Zeugen explodierte die Rakete in der Luft, bevor sie eine erhebliche Höhe erreichte, was einen hellen Blitz auslöste und Zeugen erschreckte. Zeugen berichteten von einem lauten Knall und einer Wolke, die einem „Pilz“ ähnelte.

Dieser Vorfall hebt die Probleme hervor, mit denen die russische Verteidigungsindustrie bei Tests neuer Raketensysteme konfrontiert ist. Die Unzufriedenheit über solch häufige Unfälle ruft Besorgnis in militärischen Kreisen hervor und könnte sich auf zukünftige Entwicklungen strategischer Waffensysteme auswirken. Die Verlegung solcher Unfälle auf das Übungsgelände „Jasny“ könnte auf ernsthafte Schwierigkeiten bei der Durchführung von Tests hinweisen, was die Bereitschaft neuer Technologien für den Kampf in Frage stellt.


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